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17.02.2019

Souverän ins Final-Four eingezogen

TSG Wismar – HSV Grimmen 2 38:20 (18:11)

 

Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden die Handballer der TSG Wismar im Viertelfinale des Landespokals. Gegen den Verbandsligisten HSV Grimmen 2 zeigten sie eine konzentrierte Leistung und zogen mit einem 38:20 Erfolg ins Final-Four.

 

Von der ersten Sekunde an zeigte das TSG-Team, dass sie den Gegner nicht unterschätzen wollten. Dieser musste aufgrund von Verletzungen auf einige Spieler verzichten und hatte daher nur einen kleinen Kader zur Verfügung. Der verkaufte sich aber im gesamten Spiel teuer und zeigte, warum sie in ihrer Liga souverän auf Platz eins stehen. Die schnelle 9:3 Führung (11.) der TSG konnten sie aber nicht verhindern, obwohl sie mittels einfacher Manndeckung versuchten, den Spielaufbau der Gastgeber zu stören. Doch diese wussten Antworten, waren anfangs besonders über die Außenpositionen durch Michael Boos und Florian Maske erfolgreich. Frühzeitig begann die Wismarer Bank dann zu wechseln, wodurch der Spielfluss etwas stockte. „Wir hatten den Plan, einigen Spielern mehr Zeiten zu geben. Das haben wir auch so durchgezogen.“ äußerte Trainer Sven Hünerbein nach dem Spiel. So blieb der Abstand stabil, auch weil die Gäste ihre Angriffe sehr geduldig ausspielten und kleine Nachlässigkeiten in der Wismarer Abwehr zu nutzen wussten. Mit einem 18:11 für die TSG ging es in die Pause. „Wichtig war, in Konzentration und Engagement nicht nachzulassen. Auch gegenüber den Zuschauern und Fans haben wir die Aufgabe, 60 Minuten alles zu geben.“ gibt es da für Michael Boos keine zwei Meinungen. Bis Mitte der zweiten Hälfte ging es aber erst einmal im Gleichschritt weiter. Einige schön herausgespielten Tore der TSG ließen die Halle jubeln, aber auch der HSV wusste die sich bietenden Chancen zu nutzen und hielt den Abstand stabil – 25:18 (43.). Dann aber zeigte sich bei den Gästen ein Kräfteverschleiß, da sie fast komplett durchspielen mussten. Dadurch konnte die Wismarer Abwehr einige Bälle in der Abwehr gewinnen und über den Gegenstoß einfache Treffer erzielen. Besonders Felix Schrimpf und Robert Köhler wussten dies für sich zu nutzen. Tor um Tor vergrößerten die Gastgeber ihren Vorsprung, den Schlusspunkt setzte Tom Koop mit dem 38:20. „Am Ende fehlte den Gästen die Luft, dadurch wurde es noch so deutlich. Trotz des verdienten Sieges für uns, hat der HSV sich aber sehr gut verkauft.“ gab es von Sven Hünerbein auch ein Lob an den Gegner. Mit diesem Sieg haben die sich TSG-Handballer die Teilnahme am Final-Four gesichert. Für diese Mannschaft die erste Teilnahme, aber bereits jetzt herrscht Vorfreude darauf. „Ich durfte das noch nie erleben und freue mich wahnsinnig auf diese neue Erfahrung. Es wäre toll, wenn viele aus unserer Fangemeinde den Weg nach Güstrow auf sich nehmen, um uns und unsere 2. Frauen zu unterstützen.“ spricht Michael Boos für sein Team. Das Final-Four wird am 7. April in Güstrow gespielt, den Termin sollte schon mal notiert werden.

 

TSG: Robitt, Brosowski; Dettmann 3, Meiser 4, Boos 4, Schrimpf 8, Jehring 2, Köhler 3, Hünerbein 3, Maske 4, Koop 7


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